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Der Grund-Kachelofen
Mehrere Punkte unterscheiden den Grund-Kachelofen von einen Warmluft-Kachelofen. Während der Warmluft-Kachelofen einen Teil seiner Heizleistung in Konvektionswärme umsetzt, strahlt der Grundofen seine Wärme komplett über die Kachelschale ab. Schon beim Anheizen werden die Unterschiede zwischen den Öfen deutlich. Der Warmluft-Kachelofen muss während seiner gesamten Betriebszeit kontinuierlich mit Brennstoff befüllt werden, während der Grund-Kachelofen nur einmal mit circa 15 kg (abhängig von der Feuerraumgröße) Brennstoff befüllt wird. Der Ofen wird mit geöffneten Luftöffnungen circa eine Stunde betrieben, bis das Holz fast vollständig verbrannt ist. Anschließend wird die Feuerraumtür luftdicht verschlossen. Die Wärme verbleibt im Ofen und strahlt über mehrere Stunden in den Aufstellraum ab.
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Langsame, lange gespeicherte Wärme
Schamotte nimmt die Wärme langsam auf, speichert die Wärme und gibt sie langsam, über viele Stunden wieder ab. Die gespeicherte Wärme dringt nach außen an die Kachelschale und erwärmt diese. Die Wärme des Grund- Kachelofens wird also nicht über Warmluftöffnungen abgegeben, sondern über die Oberfläche des Ofens. Die so entstandene Wärme ist eine behagliche Strahlungswärme. Strahlungswärme bewirkt, dass nicht die Raumluft, sondern die Körper im Raum aufgeheizt werden, auf welche die Wärmestrahlung auftrifft. Aus diesem Grund reichen bei einem mit einem Grundofen beheizten Raum, relativ niedrige Temperaturen aus, um ein wohliges, behagliches Raumklima zu schaffen. Durch das langsame „Entladen“ der aufgeheizten Ofenmasse braucht der Grund-Kachelofen in der Regel nur alle 12 Stunden befeuert zu werden.
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